Padelplätze

Buchung & Preise

Spielregeln

FAQ – die häufigsten Regelfragen
Buchung & Preisregeln
Wer darf einen Padelplatz buchen?
Einen Padelplatz können ausschließlich Mitglieder des Supreme Fitness Clubs buchen.
Eine Buchung ausschließlich durch Nichtmitglieder ist nicht möglich.
Mit dieser Regel möchten wir sicherstellen, dass unsere Padelplätze vorrangig unseren Mitgliedern zur Verfügung stehen und auch langfristig ausreichend Spielzeiten verfügbar bleiben. So erhalten wir die Exklusivität unseres Angebots und vermeiden, dass die Plätze über längere Zeiträume überwiegend durch externe Spieler ausgebucht werden.
Der buchende Spieler ist gleichzeitig Ansprechpartner für die Buchung und verantwortlich für die korrekte Auswahl der Preisstufe.
Grundpreis
Der Grundpreis für einen Padelplatz beträgt
19,00 € pro Stunde.
Dieser Preis gilt, wenn alle vier Spieler über eine aktive Padel-Mitgliedschaft verfügen.
Wer benötigt einen Zuschlag?
Für jeden Spieler ohne aktive Padel-Mitgliedschaft werden 5,00 € pro Stunde zusätzlich berechnet.
Als Spieler ohne aktive Padel-Mitgliedschaft gelten insbesondere:
- Basic-Mitglieder ohne Padel-Upgrade
- Hybrid-Mitglieder ohne Padel-Upgrade
- Gäste ohne Padel-Mitgliedschaft
Preisübersicht
- 4 Spieler mit aktiver Padel-Mitgliedschaft: 19,00 €
- 3 Spieler mit aktiver Padel-Mitgliedschaft + 1 Spieler ohne aktive Padel-Mitgliedschaft: 24,00 €
- 2 Spieler mit aktiver Padel-Mitgliedschaft + 2 Spieler ohne aktive Padel-Mitgliedschaft: 29,00 €
- 1 Spieler mit aktiver Padel-Mitgliedschaft + 3 Spieler ohne aktive Padel-Mitgliedschaft: 34,00 €
- 4 Spieler ohne aktive Padel-Mitgliedschaft (z. B. ein Basic- oder Hybrid-Mitglied ohne Padel-Upgrade und drei Gäste): 39,00 €
Padel-Mitgliedschaft für Clubmitglieder
Mitglieder mit einem Basic- oder Hybrid-Vertrag können ihre Mitgliedschaft jederzeit um eine Padel-Mitgliedschaft erweitern.
Kosten
10,00 € pro Monat
Vorteile
- Kein Zuschlag von 5,00 € pro Spiel
- Spielen jederzeit zum regulären Platzpreis
Das Padel-Upgrade wird für die verbleibende Laufzeit des bestehenden Fitnessvertrages abgeschlossen und kann nicht monatlich hinzugebucht oder gekündigt werden.
Für Mitglieder mit einem Ultimate-Vertrag ist die Padel-Mitgliedschaft bereits ohne Aufpreis im Vertrag enthalten.
Padel-Only-Mitgliedschaft
Du möchtest ausschließlich Padel spielen und kein Fitnessangebot nutzen?
Dann ist unsere Padel-Only-Mitgliedschaft genau das Richtige für Dich.
Leistungen
- Aktive Padel-Mitgliedschaft ohne Zuschlag von 5,00 € pro Spiel
- Nutzung der Duschen und Sanitäranlagen während Deines Aufenthalts
- Getränke-Flat inklusive Elektrolytgetränken
Kosten
- 13,00 € monatlicher Mitgliedsbeitrag
- 6,50 € monatliche Hygienepauschale
- 29,00 € einmalige Aufnahmegebühr
- 25,00 € Transponderpauschale im 3. Mitgliedsmonat
Die Padel-Only-Mitgliedschaft wird als Jahresmitgliedschaft abgeschlossen.
Schläger & Bälle
Padelschläger können von unseren Mitgliedern kostenfrei ausgeliehen werden.
Der buchende Spieler darf die benötigten Schläger aus dem Studio entnehmen und ist dafür verantwortlich, dass diese nach Spielende vollständig und ordnungsgemäß an ihren vorgesehenen Platz zurückgelegt werden.
Padelbälle müssen selbst mitgebracht werden.
Sofern das Studio personell besetzt ist, können 3 Padelbälle für 8,00 € direkt im Studio erworben werden.
Bitte beachte: Auf unseren Plätzen darf ausschließlich mit originalen Padelbällen gespielt werden. Die Nutzung von Tennisbällen ist nicht gestattet, da diese den Spielkomfort beeinträchtigen und die Spielfläche unnötig belasten.
Verantwortung des Buchenden
Der buchende Spieler ist dafür verantwortlich, die richtige Preisstufe auszuwählen.
Bitte prüfe vor der Buchung, welche Mitspieler über eine aktive Padel-Mitgliedschaft verfügen.
Anschließend wählst Du in der Buchung die passende Preisstufe entsprechend der Anzahl der Spieler ohne aktive Padel-Mitgliedschaft aus.
Mit der Buchung bestätigst Du, dass Deine Angaben vollständig und richtig sind.
Kontrollen
Wir behalten uns vor, die Spielberechtigung aller Mitspieler jederzeit zu kontrollieren.
Bei einer vorsätzlich oder fahrlässig falschen Buchung wird die fehlende Platzgebühr nachberechnet.
Zusätzlich wird gemäß unseren AGB eine Vertragsstrafe in Höhe von 250,00 € erhoben.
Hinweis für Anfänger
Wenn Du zum ersten Mal Padel spielst oder noch wenig Spielerfahrung hast, empfehlen wir Dir, nach Möglichkeit Platz 2 zu buchen.
Auf Platz 1 können insbesondere auf der Nordseite überspielte Bälle das Grundstück verlassen und sind häufig nur schwer oder gar nicht wiederzubeschaffen.
Vielen Dank!
Mit einer korrekten Buchung hilfst Du dabei, unser Buchungssystem einfach, fair und transparent zu halten. Wir wünschen Dir viel Spaß auf unseren Padelplätzen im Supreme Fitness Club!
Spielregeln
1. Grundprinzip des Spiels
Padel wird grundsätzlich als Doppel gespielt. Auf jeder Spielfeldseite stehen zwei Spieler.
Ziel ist es, den Ball so über das Netz in die gegnerische Spielfeldhälfte zu spielen, dass die Gegner ihn nicht regelgerecht zurückspielen können.
Der Ball darf nach dem Aufprall auf dem Boden die Glaswände oder das Metallgitter berühren und anschließend weitergespielt werden. Er darf jedoch auf jeder Spielfeldseite nur einmal den Boden berühren.
2. Beginn des Spiels
Vor Spielbeginn wird ausgelost. Das Gewinnerteam der Auslosung entscheidet sich für:
- den ersten Aufschlag
- den ersten Rückschlag oder
- eine Spielfeldseite.
Das andere Team trifft anschließend die verbleibende Wahl.
3. Der Aufschlag
3.1 Ausführung des Aufschlags
Der Aufschlag wird als Unterhandschlag ausgeführt.
Der Aufschläger muss:
- mit beiden Füßen hinter der Aufschlaglinie stehen
- sich zwischen der gedachten Verlängerung der Mittellinie und der Seitenwand befinden
- den Ball zunächst hinter der Aufschlaglinie einmal auf dem Boden aufspringen lassen
- den Ball anschließend auf Höhe der Taille oder darunter treffen
- den Ball diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld spielen
Im Moment des Treffpunkts muss mindestens ein Fuß Bodenkontakt haben.
Der Aufschläger darf während des Aufschlags nicht:
- die Aufschlaglinie betreten oder überschreiten,
- die gedachte Verlängerung der Mittellinie übertreten,
- laufen,
- springen oder
- durch deutliche Gehbewegungen Anlauf nehmen.
Kleine, zum Aufschlag gehörende Fußbewegungen sind erlaubt.
3.2 Aufschlagrichtung
Der erste Punkt eines Spiels wird von der rechten Aufschlagseite ausgeführt.
Der Aufschlag muss diagonal in das rechte Aufschlagfeld des Rückschlägers gespielt werden.
Beim nächsten Punkt wird von der linken Seite aufgeschlagen. Danach wechseln sich rechte und linke Aufschlagseite nach jedem Punkt ab.
3.3 Wann ist der Aufschlag gültig?
Ein Aufschlag ist gültig, wenn der Ball:
- regelgerecht unterhalb oder auf Höhe der Taille getroffen wird
- über das Netz fliegt und
- zuerst im diagonal gegenüberliegenden Aufschlagfeld aufspringt
Berührt der Ball eine Linie des richtigen Aufschlagfeldes, gilt die Linie als Teil des Feldes. Der Aufschlag ist deshalb gültig. Nach dem korrekten Aufspringen darf der Ball die Glaswand berühren. Der Aufschlag bleibt gültig.
3.4 Wann ist der Aufschlag ein Fehler?
Ein Aufschlag ist fehlerhaft, wenn:
- der Ball nicht getroffen wird
- der Ball oberhalb der Taille getroffen wird
- der Ball vor dem Schlag nicht auf dem Boden aufspringt
- der Ball außerhalb des richtigen Aufschlagfeldes landet
- der Ball direkt ins Netz geschlagen wird
- der Ball zuerst im eigenen Spielfeld aufspringt
- der Aufschläger die Aufschlaglinie berührt oder überschreitet
- der Aufschläger die gedachte Verlängerung der Mittellinie überschreitet
- der Aufschläger beim Schlag läuft oder springt
- der Ball nach dem Aufspringen im richtigen Aufschlagfeld das Metallgitter berührt, bevor er ein zweites Mal den Boden berührt,
- der Ball eine Lampe, die Decke oder einen anderen nicht zum Spielfeld gehörenden Gegenstand berührt.
Der Aufschläger hat zwei Aufschlagversuche. Sind beide Aufschläge fehlerhaft, verliert das aufschlagende Team den Punkt. Dies wird als Doppelfehler bezeichnet.
3.5 Netzberührung beim Aufschlag – Wiederholung
Berührt der aufgeschlagene Ball das Netz oder die Netzkante und landet anschließend korrekt im diagonal gegenüberliegenden Aufschlagfeld, wird der Aufschlag wiederholt.
Das gilt auch, wenn der Ball nach dem korrekten Aufspringen eine Glaswand berührt.
Berührt der Ball nach der Netzberührung und dem Aufspringen jedoch das Metallgitter, ist der Aufschlag fehlerhaft und wird nicht als gültiger Aufschlag gewertet.
Ein wiederholter erster Aufschlag wird erneut als erster Aufschlag gespielt. Ein wiederholter zweiter Aufschlag wird erneut als zweiter Aufschlag gespielt.
3.6 Rückschlag des Aufschlags
Der Rückschläger muss den Aufschlag zunächst einmal im eigenen Aufschlagfeld aufspringen lassen.
Ein direkter Rückschlag als Volley ist beim Aufschlag nicht erlaubt.
Nach dem Aufspringen darf der Ball:
- direkt zurückgespielt werden oder
- zunächst eine oder mehrere Glaswände berühren und danach zurückgespielt werden.
Berührt der Aufschlag nach dem Aufspringen zuerst das Metallgitter, ist der Aufschlag bereits fehlerhaft.
3.7 Aufschlagreihenfolge
Zu Beginn jedes Satzes legt jedes Team fest, welcher Spieler zuerst aufschlägt.
Die Aufschlagreihenfolge darf innerhalb eines Satzes nicht verändert werden.
Beispiel:
- Spiel 1: Spieler A schlägt auf
- Spiel 2: ein Spieler des gegnerischen Teams schlägt auf
- Spiel 3: Partner von Spieler A schlägt auf
- Spiel 4: der zweite Spieler des gegnerischen Teams schlägt auf
Danach beginnt die Reihenfolge von vorn
Wird irrtümlich in der falschen Reihenfolge aufgeschlagen, wird der Fehler korrigiert, sobald er bemerkt wird. Bereits gespielte Punkte bleiben bestehen.
3.8 Reihenfolge der Rückschläger
Vor Beginn eines Satzes legt jedes Team fest, welcher Spieler auf der rechten und welcher Spieler auf der linken Seite die Aufschläge annimmt.
Diese Reihenfolge bleibt während des gesamten Satzes bestehen.
Im nächsten Satz darf das Team die Rückschlagseiten neu festlegen.
4. Der Ballwechsel
4.1 Wie oft darf der Ball aufspringen?
Der Ball darf auf jeder Spielfeldseite höchstens einmal auf dem Boden aufspringen.
Springt der Ball ein zweites Mal auf derselben Spielfeldseite auf, verliert das dort spielende Team den Punkt.
Der Ball darf auch direkt aus der Luft als Volley gespielt werden. Eine Ausnahme besteht beim Rückschlag des Aufschlags: Dieser muss zunächst auf dem Boden aufspringen.
4.2 Nutzung der Glaswände
Nachdem der Ball im eigenen Spielfeld einmal aufgesprungen ist, darf er eine oder mehrere Glaswände berühren.
Der Spieler darf den Ball anschließend zurückspielen, solange er nicht ein zweites Mal den Boden berührt hat.
Der Ball darf beispielsweise:
- zuerst den Boden und dann die Rückwand berühren
- zuerst den Boden und danach Seiten- und Rückwand berühren
- nach mehreren Wandkontakten zurückgespielt werden
Entscheidend ist, dass der Ball nur einmal den Boden berührt hat.
4.3 Nutzung des Metallgitters
Während eines normalen Ballwechsels darf der Ball nach dem ersten Aufspringen im gegnerischen Spielfeld das Metallgitter berühren. Der Ball bleibt im Spiel.
Das unterscheidet den normalen Ballwechsel vom Aufschlag:
Beim Aufschlag: Boden und danach Metallgitter = Aufschlagfehler
Im normalen Ballwechsel: Boden und danach Metallgitter = Ball bleibt im Spiel
Der Ball darf nach dem Kontakt mit dem Gitter zurückgespielt werden, solange er nicht ein zweites Mal den Boden berührt.
4.4 Eigene Glaswand beim Rückschlag
Ein Spieler darf den Ball absichtlich gegen eine Glaswand seiner eigenen Spielfeldhälfte spielen, damit er anschließend über das Netz in das gegnerische Spielfeld gelangt.
Der Ball muss danach regelgerecht über das Netz fliegen und zuerst im gegnerischen Spielfeld aufkommen.
Das Spielen über die eigene Glaswand ist erlaubt.
Nicht erlaubt ist es, den Ball über das eigene Metallgitter zurückzuspielen.
4.5 Direkter Kontakt mit gegnerischer Wand oder Gitter
Der zurückgespielte Ball muss immer zuerst im gegnerischen Spielfeld auf dem Boden aufspringen.
Trifft der Ball direkt:
- eine gegnerische Glaswand
- das gegnerische Metallgitter
- die Spielfeldumrandung oder
- einen anderen Gegenstand
ohne vorher den Boden des gegnerischen Spielfeldes berührt zu haben, ist der Ball im Aus. Das Team, das den Ball gespielt hat, verliert den Punkt.
4.6 Linien
Alle Linien gehören zu dem Spielfeldbereich, den sie begrenzen.
Berührt der Ball beim Aufschlag die Linie des richtigen Aufschlagfeldes, ist der Ball gültig.
Während eines normalen Ballwechsels haben die Aufschlaglinien keine Bedeutung. Das gesamte gegnerische Spielfeld gilt als gültige Aufsprungfläche.
4.7 Netzberührung während des Ballwechsels
Berührt der Ball während eines normalen Ballwechsels das Netz oder die Netzkante und landet anschließend im gegnerischen Spielfeld, wird der Ballwechsel fortgesetzt.
Eine Wiederholung erfolgt nur bei einer regelgerechten Netzberührung während des Aufschlags.
4.8 Ball zurück über das Netz
Durch den Rückprall von Glas oder Gitter kann ein Ball nach dem Aufspringen im gegnerischen Feld wieder über das Netz zurückfliegen.
In diesem Fall darf ein Spieler über das Netz greifen und den Ball auf der gegnerischen Seite schlagen, sofern:
- der Ball zuvor im eigenen Spielfeld des Spielers regelgerecht aufgesprungen ist
- der Spieler das Netz nicht berührt
- der Spieler die gegnerische Spielfeldhälfte nicht mit seinem Körper oder seiner Ausrüstung berührt und
- der Gegner nicht behindert wird
Der Spieler darf das Netz mit dem Schläger überragen, aber nicht berühren.
4.9 Ball aus dem Spielfeld
Wird der Ball nach einem regelgerechten Aufsprung über die Glas- oder Gitterumrandung aus dem Spielfeld geschlagen, kann er grundsätzlich noch zurückgespielt werden.
Das Spielen außerhalb des Courts ist jedoch nur zulässig, wenn:
- der Court dafür baulich vorgesehen ist
- die Türen beziehungsweise Ausgänge geöffnet sind
- außerhalb des Courts ausreichend Sicherheitsraum vorhanden ist und
- der Betreiber das Verlassen des Courts während des Ballwechsels ausdrücklich erlaubt
Ist das Spielen außerhalb des Courts nicht freigegeben, ist der Punkt beendet, sobald der Ball den umschlossenen Spielbereich verlässt.
4.10 Wann ist der Ball im Aus?
Der Ball ist im Aus, wenn:
- er im gegnerischen Feld nicht zuerst den Boden berührt,
- er direkt gegen die gegnerische Glaswand gespielt wird,
- er direkt gegen das gegnerische Metallgitter gespielt wird,
- er außerhalb der Spielfeldbegrenzung zuerst den Boden berührt,
- er die Decke oder eine Hallenkonstruktion berührt,
- er einen Lichtmast oder eine andere nicht zum Spielfeld gehörende Einrichtung berührt,
- er durch das Netz oder unter dem Netz hindurchgespielt wird,
- er auf derselben Spielfeldseite zweimal den Boden berührt,
- er einen Spieler oder dessen Kleidung berührt, ohne zuvor regelgerecht mit dem Schläger gespielt worden zu sein,
- er mit dem Schläger zweimal nacheinander getroffen wird,
- er mit beiden Spielern eines Teams nacheinander in Berührung kommt,
- er über das eigene Metallgitter zurückgespielt wird.
5. Punktverlust
5.1 Ein Team verliert den Punkt, wenn:
- der Ball im eigenen Spielfeld zweimal aufspringt,
- ein Spieler oder sein Schläger das Netz berührt, während der Ball im Spiel ist,
- ein Spieler die gegnerische Spielfeldhälfte berührt,
- der Ball den Körper oder die Kleidung eines Spielers trifft,
- der Ball einen Gegenstand trifft, den ein Spieler trägt oder fallen gelassen hat,
- ein Spieler den Ball zweimal schlägt,
- beide Partner den Ball nacheinander berühren,
- ein Spieler den Schläger nach dem Ball wirft,
- der Ball nicht über das Netz in das gegnerische Spielfeld gelangt,
- der Ball direkt eine gegnerische Wand oder das gegnerische Gitter trifft,
- ein Spieler den Gegner absichtlich behindert,
- ein Spieler das Sicherungsband des Schlägers nicht bestimmungsgemäß am Handgelenk trägt,
- der Schläger während des Ballwechsels aus der Hand fällt und den Ball, das Netz oder einen Gegner berührt.
5.2 Berührung des Netzes
Solange der Ball im Spiel ist, dürfen weder die Spieler noch ihre Schläger, Kleidung oder sonstige Ausrüstung das Netz, die Netzpfosten oder die gegnerische Spielfeldhälfte berühren.
Eine Netzberührung führt zum sofortigen Punktverlust.
Der Ball selbst darf das Netz berühren.
5.2 Ball trifft einen Spieler
Trifft der Ball einen Spieler am Körper oder an der Kleidung, verliert dessen Team den Punkt.
Das gilt auch dann, wenn der Ball ansonsten ins Aus gegangen wäre.
Der Ball darf grundsätzlich nur mit dem Padelschläger gespielt werden.
5.3 Ball trifft beide Spieler eines Teams
Berührt der Ball zuerst einen Spieler oder dessen Schläger und anschließend dessen Partner oder dessen Schläger, verliert das Team den Punkt.
Jedes Team darf den Ball nur einmal berühren, bevor er über das Netz zurückgespielt wird.
5.4 Doppelberührung
Ein absichtliches oder klar aufeinanderfolgendes zweimaliges Schlagen des Balls ist nicht erlaubt.
Wird der Ball während einer einzigen, ununterbrochenen Schlagbewegung versehentlich mehrfach vom Schläger berührt, kann der Schlag als gültig angesehen werden. Zwei getrennte Schlagbewegungen führen zum Punktverlust.
6. Behinderung und Wiederholung
6.1 Unabsichtliche Behinderung
Wird ein Spieler durch ein unvorhersehbares Ereignis gestört, kann der Ballwechsel wiederholt werden.
Mögliche Gründe sind:
- ein fremder Ball gelangt auf das Spielfeld,
- ein Gegenstand fällt auf den Court,
- eine Person betritt unerwartet den Spielbereich,
- eine außergewöhnliche äußere Störung verhindert die Fortsetzung des Ballwechsels.
- Die Spieler sollen den Ballwechsel sofort unterbrechen und nicht erst abwarten, wie der Punkt ausgeht.
6.2 Absichtliche Behinderung
Behindert ein Spieler seinen Gegner absichtlich, verliert das Team des störenden Spielers den Punkt.
Hierzu gehören insbesondere:
- absichtliches Rufen während des gegnerischen Schlags,
- bewusstes Ablenken,
- absichtliches Versperren des Laufwegs,
- unnötige Bewegungen mit dem Ziel, den Gegner zu irritieren.
Normale Absprachen zwischen den Partnern sind erlaubt, sofern sie den Gegner nicht gezielt behindern.
7. Zählweise
7.1 Punkte innerhalb eines Spiels
Die Punkte werden wie beim Tennis gezählt:
- erster Punkt: 15
- zweiter Punkt: 30
- dritter Punkt: 40
- vierter Punkt: Spiel
Gewinnt ein Team bei 40:40 den nächsten Punkt, erhält es den Vorteil.
Gewinnt dieses Team auch den folgenden Punkt, gewinnt es das Spiel.
Verliert das Team mit Vorteil den nächsten Punkt, steht es erneut 40:40.
Grundsätzlich wird so lange gespielt, bis ein Team nach dem Spielstand 40:40 zwei Punkte hintereinander gewinnt.
7.2 Entscheidender Punkt beziehungsweise Golden Point
Ein entscheidender Punkt bei 40:40 – häufig „Golden Point“ genannt – ist nur anzuwenden, wenn dies vor Spielbeginn vereinbart oder durch die jeweilige Wettbewerbsordnung vorgegeben wurde.
Beim Golden Point entscheidet ein einziger Punkt über das Spiel.
Das rückschlagende Team bestimmt, von welcher Seite der Aufschlag angenommen wird. Die Spieler dürfen ihre festgelegten Rückschlagpositionen dabei nicht wechseln.
Für normale Freizeitspiele sollte vor Spielbeginn vereinbart werden, ob mit Vorteilsregel oder Golden Point gespielt wird.
7.3 Gewinn eines Satzes
Ein Satz wird von dem Team gewonnen, das zuerst sechs Spiele gewinnt und dabei mindestens zwei Spiele Vorsprung hat.
Mögliche Satzergebnisse sind beispielsweise:
- 6:0
- 6:2
- 6:4
- 7:5
Bei einem Spielstand von 6:6 wird grundsätzlich ein Tie-Break gespielt.
7.3 Tie-Break
Im Tie-Break werden die Punkte mit 0, 1, 2, 3 und so weiter gezählt.
Das Team, das zuerst sieben Punkte mit mindestens zwei Punkten Vorsprung erreicht, gewinnt den Tie-Break und damit den Satz.
Bei 6:6 wird weitergespielt, bis ein Team zwei Punkte Vorsprung hat, beispielsweise:
- 8:6
- 9:7
- 12:10
Der Spieler, der nach der normalen Reihenfolge mit dem Aufschlag an der Reihe ist, schlägt den ersten Punkt des Tie-Breaks auf.
Danach schlägt das gegnerische Team zwei Punkte auf. Anschließend wechseln die Teams nach jeweils zwei Punkten mit dem Aufschlag.
Die im Satz festgelegte Aufschlagreihenfolge bleibt bestehen.
7.4 Gewinn des Matches
Ein Match wird grundsätzlich über zwei Gewinnsätze gespielt.
Das Team, das zuerst zwei Sätze gewinnt, gewinnt das Match.
Alternativ kann vor Spielbeginn vereinbart werden, dass anstelle eines vollständigen dritten Satzes ein Match-Tie-Break gespielt wird.
Ein Match-Tie-Break wird üblicherweise bis zehn Punkte gespielt. Auch hier sind mindestens zwei Punkte Vorsprung erforderlich.
8. Seitenwechsel und Pausen
8.1 Seitenwechsel
Die Teams wechseln die Spielfeldseiten nach jedem ungeraden Spiel eines Satzes, also nach:
- dem ersten Spiel,
- dem dritten Spiel,
- dem fünften Spiel,
- dem siebten Spiel und so weiter.
Während eines Tie-Breaks werden die Seiten nach jeweils sechs gespielten Punkten gewechselt.
Wurde ein Seitenwechsel versehentlich vergessen, wird er nachgeholt, sobald der Fehler bemerkt wird. Der bisherige Spielstand bleibt bestehen.
8.2 Spielunterbrechungen
Das Spiel soll ohne unnötige Verzögerungen durchgeführt werden.
Zwischen zwei Punkten sind grundsätzlich höchstens 20 Sekunden vorgesehen.
Beim Seitenwechsel steht grundsätzlich eine Pause von höchstens 90 Sekunden zur Verfügung.
Nach dem ersten Spiel eines Satzes werden zwar die Seiten gewechselt, es ist jedoch keine reguläre Seitenwechselpause vorgesehen.
Zwischen zwei Sätzen ist grundsätzlich eine Pause von höchstens 120 Sekunden vorgesehen.
Bei privaten Freizeitspielen können die Spieler angemessene abweichende Pausen vereinbaren.
9. Ausrüstung und Sicherheit
9.1 Sicherungsband des Schlägers
Der Padelschläger muss mit einem Sicherungsband ausgestattet sein.
Das Sicherungsband ist während des gesamten Ballwechsels ordnungsgemäß am Handgelenk zu tragen.
Das Spielen ohne Sicherungsband ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.
9.2 Beschädigter Schläger
Ein beschädigter Schläger darf grundsätzlich weiterverwendet werden, sofern dadurch keine Gefahr für Spieler oder Anlage entsteht.
Ist der Schläger nicht mehr sicher, muss er ausgetauscht werden.
Der Schläger darf während eines laufenden Ballwechsels nicht gewechselt werden.
9.3 Beschädigter oder verlorener Ball
Platzt oder zerbricht der Ball während eines Ballwechsels, wird der Punkt wiederholt.
Wird der Ball lediglich weich oder verliert Druck, bleibt der bereits gespielte Punkt bestehen. Der Ball kann anschließend ausgetauscht werden.
10. Glas und Gitter – die wichtigste Grundregel
EIGENE SPIELFELDSEITE
Der gegnerische Ball muss zunächst im eigenen Feld aufspringen.
Danach darf er:
- die eigene Glaswand berühren,
- das eigene Metallgitter berühren oder
- mehrere Wände beziehungsweise Gitterelemente berühren.
Er kann anschließend weitergespielt werden, solange er nicht ein zweites Mal den Boden berührt.
RÜCKSCHLAG AUF DIE GEGNERISCHE SEITE
Der zurückgespielte Ball muss zuerst im gegnerischen Feld auf dem Boden aufkommen.
Danach darf er:
- die gegnerische Glaswand berühren,
- das gegnerische Metallgitter berühren oder
- aus dem Court springen.
Trifft der zurückgespielte Ball dagegen zuerst direkt die gegnerische Glaswand oder das gegnerische Metallgitter, ist er im Aus.
11. Fair Play
Bei Spielen ohne Schiedsrichter entscheiden die Spieler die Bälle auf ihrer jeweiligen Spielfeldseite fair und nach bestem Wissen.
Bestehen ernsthafte Zweifel und kann keine gemeinsame Entscheidung getroffen werden, sollte der Punkt im Freizeitspiel wiederholt werden.
Fairness, Rücksichtnahme und ein respektvoller Umgang haben jederzeit Vorrang.
FAQ – die häufigsten Regelfragen
Darf der Ball nach dem Aufspringen die Glaswand berühren?
Ja. Der Ball bleibt im Spiel und darf vor dem zweiten Bodenkontakt zurückgespielt werden.
Darf der Ball nach dem Aufspringen das Metallgitter berühren?
Im normalen Ballwechsel: ja.
Beim Aufschlag: nein. Berührt der Aufschlag nach dem Aufspringen das Metallgitter, ist es ein Aufschlagfehler.
Darf ich den Aufschlag volley zurückspielen?
Nein. Der Aufschlag muss zunächst im Aufschlagfeld auf dem Boden aufspringen.
Darf ich während des Ballwechsels volley spielen?
Ja. Nach dem Aufschlagreturn darf der Ball jederzeit direkt aus der Luft gespielt werden.
Ist ein Ball auf der Linie gültig?
Ja. Die Linie gehört zum jeweiligen Feld.
Darf ich über meine eigene Glaswand spielen?
Ja. Der Ball darf über eine eigene Glaswand zurückgespielt werden.
Darf ich über mein eigenes Metallgitter spielen?
Nein. Das eigene Metallgitter darf nicht als Rückspielfläche benutzt werden.
Darf der Ball das Netz berühren?
Während eines normalen Ballwechsels: ja.
Beim Aufschlag wird ein ansonsten gültiger Aufschlag nach einer Netzberührung wiederholt.
Darf mein Schläger über das Netz reichen?
Ja, wenn der Ball durch Rückprall wieder auf die andere Spielfeldseite zurückkehrt.
Der Spieler darf dabei weder das Netz noch die gegnerische Spielfeldhälfte berühren.
Darf ein Spieler das Netz berühren?
Nein. Eine Netzberührung während des laufenden Ballwechsels führt zum Punktverlust.
Wann ist ein Ball endgültig verloren?
Ein Ball ist verloren, wenn:
- er zweimal auf derselben Spielfeldseite aufspringt,
- er einen Spieler am Körper trifft,
- er nicht regelgerecht über das Netz gelangt,
- er direkt gegen die gegnerische Wand oder das gegnerische Gitter gespielt wird,
- ein Spieler oder dessen Ausrüstung das Netz berührt oder
- ein anderer Punktverlust nach diesen Regeln eintritt.
